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Die Summe dieser Details macht deutlich, in welchem Maße der malende Gerken hinter einer Realität herjagt, deren Rechtfertigung er darin sieht, dass er sie in abstrakten Zeichen festhalten kann. Mitunter
streut oder reibt er Sand in die Farbe, der Zufall wird nutzbar gemacht, doch das Resultat ist keineswegs
beliebig, sondern endet mit einem überlegten, diszipliniertenStrich.
Es ist klar, dass im Schöpfungsakt dieser „Landschaftlichen Ereignisse“, „Landschaftstorsi“ und „Kleinen Welten“ das kritisch selektive, den Zufall gestaltend abwandelnde Prinzip nicht vom Gefühl trennen läßt.
Beide bedingen und durchdringen einander. „Die Landschaften sind für mich eigentlich Körper, ruhendes oder in Bewegung befindliches Fleisch.“ So dominiert der sinnliche Gestaltwert der Farben über ihre geistige Wirksamkeit, die expressive Handschrift meint nicht mehr dramatische Aktion, sondern Emotion.
(Helga Geidel)



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